Spitzenreiter German Road Challenge:

  • 4 Deutsche erreichen das 100 m-Finale  *

Der erste Tag der Wettbewerbe auf dem 357 m-langen Straßenkurs bei den Speedskating-Europameisterschaften begannen mit den Vorkämpfen im 100 m-Sprint. Dabei gehen jeweils drei Sportler auf einer 100 m-langen Geraden an den Start. In der Vorrunde qualifizieren sich die jeweils neun zeitschnellsten Sportler für die drei Halbfinals. Die Halbfinalsieger erreichen dann das Finale. Vier deutsche Sportler schafften den Einzug in das Finale. Damit werden sie ab 16.00Uhr um den Sprinteuropameistertitel kämpfen.

In der Aktivenklasse der Herren wird Simon Albrecht die deutschen Farben im Finale vertreten. Seine Kontrahenten werden der Spanier Fernandez und der Italiener Passarotto sein. EM-Debütant Nils Fischer erreichte in der Qualifikation den 16.Platz.

In der Aktivenklasse der Damen erreichte Laethisia Schimek das Finale. Sie wird gegen Melissa Bellet (Frankreich) und Vanessa Bittner (Österreich) im Kampf um Gold antreten. Alisa Gutermuth erreichte das Halbfinale. Sie platzierte sich insgesamt auf dem 8.Rang. Geburtstagskind Sabine Berg verpasste als Zehnte knapp den Einzug in das Semifinale.     

Während bei den A-Juniorinnen keine deutschen Sportler am Start waren, waren die Herren der gleichen Kategorie durch Ron Pucklitzsch vertreten. Er erreichte zunächst als Vierter das Halbfinale, in dem er sich gegen den Franzosen Dambrun durchsetzen konnte. Im Finale sind der Schweizer Iida, im letzten Jahr 100 m-Vizeweltmeister, und der Spanier Garcia seine Kontrahenten.

Ebenfalls mit der viertbesten Zeit konnte sich B-Junior Jan Martin Mende für das Halbfinale qualifizieren. Dort scheiterte er in seinem Semifinale nur knapp und mit dem insgesamt 4.Rang konnte der JEM-Debütant seine bislang beste Platzierung erlaufen.

Bei den B-Juniorinnen schied Sarah Zwick mit der insgesamt 14.Zeit in der Qualifikation aus. Elisabeth Baier kam mit der schnellsten Laufzeit in das Halbfinale. Dort siegte sie ebenfalls souverän. Im Finale trifft sie nun auf die Italienerin Pedronno und die Französin Geoffroy. Dort wird die Großenhainerin versuchen, sich ihr drittes JEM-Gold zu sichern.