Spitzenreiter German Road Challenge:

Medaillenspiegel

 

Titel und Medaillen für die deutschen Sportler

 

Äußerst erfolgreich verlief der zweite Wettkampftag für die deutsche Mannschaft bei den Speedskating-Europameisterschaften. Allein fünf Medaillen gab es zu verzeichnen und gleich drei Titelgewinne sorgten für einen „Goldenen Montag“.

Zunächst standen die Entscheidungen in der 500 m-Sprintausscheidung an. In der Aktivenklasse der Herren qualifizierte sich Simon Albrecht mit einem Sieg im Halbfinale für das Finale der besten vier Sportler. Dort erwischte er diesmal keinen optimalen Start, mit der herausgelaufenen Silbermedaille konnte er, nach Gold über 300 m, erneut ein herausragendes Ergebnis erreichen. Thimo Kießlich belegte den 13.Platz.

Bei den Damen schieden Alisa Gutermuth und Sabine Berg erst im Halbfinale aus und belegten die Ränge 6 und 7. Als Zweite in ihrem Halbfinale erreichte Laethisia Schimek das Finale. Groß war schon der Jubel, als Laethisia als Zweite hinter der Italienerin Francesca Lollobrigida die Ziellinie überquerte. Der Jubel steigerte sich noch, als bekannt wurde, das Lollobrigida aufgrund eines Fouls disqualifiziert wurde. So errang die Groß-Gerauerin den EM-Titel über 500 m.

Schon vorher konnte ein weiterer EM-Titel für Deutschland bejubelt werden. Nach ihren Sieg über 300 m gewann die Großenhainerin Elisabeth Baier nun auch Gold über 500 m. In der letzten Runde zog sie noch an der führenden Holländerin vorbei. Den 13.Platz erreichte hier Sarah Zwick.

In der gleichen Kategorie der Herren wurde die ursprüngliche Disqualifikation von Jan Martin Mende in eine Deplatzierung umgewandelt. So belegte er noch den 12.Platz. Luca Berti wurde auf dem 22.Rang notiert.

Bei den A-Junioren sprangen folgende Platzierungen heraus: 11.Maxi Juliane Damke, 12.Anne-Sophie Günther und bei den Herren 15.Ron Pucklitzsch.

Auch die deutschen Langstreckler konnten zur Erfolgsbilanz mit einer Gold- und einer Silbermedaille beitragen. Dazu kamen weitere Top-Ten-Platzierungen, die alle auch nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung möglich waren.

Allein gegen Italien – kein Problem für die A-Juniorin Larissa Gaiser. Im Ausscheidungslauf über 15000 m entging sie clever allen Ausscheidungen und setzte auf den letzten zwei Runden gleich gegen drei Italienerinnen durch. Für die Württembergerin war es das erste Einzelgold bei einer Europameisterschaft.

In der Aktivenklasse der Damen bestimmte Mareike Thum in jeder Phase des Rennens das Geschehen mit. Im Zielsprint nach 75 Runden gewann sie hinter der Belgierin Sandrine Tas die Silbermedaille. Sabine Berg belegte den 11.Platz, Josie Hofmann wurde 14.

Mit Patrick Reuter, der Zehnter wurde, erreichte auch ein deutscher A-Junior eine Top-Ten-Platzierung. Florian Berg wurde auf dem 12.Platz registriert und Tim Ziegeldecker lief auf dem 20.Platz ein.

Die B-Junioren hatten bei ihren Ausscheidungsrennen eine Distanz von 10000 m zu bewältigen. Bei den Herren erreichte Nils Bühnemann als Neunter erneut eine Top-Ten-Platzierung. Gut unterstützt wurde er in diesem Rennen von Eric Adler und vor allem von Luca Berti, die die Ränge 14 und 15 belegten.

Bei den B-Juniorinnen entging Angelina Otto allen Ausscheidungen. So konnte sie ihren sehr guten 5.Platz vom Punktelauf auch im Ausscheidungsrennen wiederholen. Helene Milling belegte den 13.Platz, Helen Stöckel wurde 19.

 

Uwe Berg